Beratung und Therapie mit Ingrid Schulz von Thun

Diplom-Psychologin Ingrid Schulz von Thun bietet Beratung und Therapie in ihrer Praxis im Schulz von Thun Institut an.

Ihr beruflicher Hintergrund: Approbierte Psychotherapeutin, Ausbildung in Gestaltpsychotherapie, Kommunikationspsychologie und Systemischer Therapie mit der Inneren Familie (IFS nach Richard Schwartz).

Über mich

Ich bin 1953 in Hamburg geboren und aufgewachsen. An der Uni Hamburg habe ich im klinischen Zweig Psychologie studiert und bin seit 1979 als Diplom-Psychologin tätig.

Ähnlich lang bin ich mit Friedemann Schulz von Thun verheiratet. Wir haben zusammen einen erwachsenen Sohn und eine heranwachsende Tochter.

Beruflich haben mich zwei Einflüsse besonders geprägt: die humanistische Psychologie und meine mehr als 20-jährige Tätigkeit in einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle.

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Humanistische Psychologie, Psychotherapie und Inneres Team

Meine Zusatzausbildung in Gestaltpsychotherapie habe ich am Fritz Perls Institut für Integrative Therapie gemacht. Im Laufe meines Berufslebens kamen dann noch viele Seminare anderer Schulen der humanistischen Psychologie hinzu wie Psychodrama, Familientherapie und in den letzten Jahren verstärkt auch die Kommunikationspsychologie meines Mannes. Insbesondere die Arbeit mit dem Inneren Team hat mich und meine KollegInnen in der Beratungsstelle begeistert. Sie ermöglicht relativ schnell, die inneren Anteile bzw. Teammitglieder kennen zu lernen, die für eine schwierige Lebensfrage von Bedeutung sind.

Erziehungs- und Familienberatung

Nach zwei beruflichen Anfangserfahrungen (u.a. als Psychotherapeutin in einer psychiatrischen Klinik) habe ich mich 1984 auf meinen Traumjob in einer Erziehungs-, Familien- und Lebensberatungsstelle beworben und dort bis Juni 2009 gearbeitet. In diesen Jahren habe ich mehrere Hundert Menschen mit ihren individuellen und familiären Sorgen kennengelernt und sie auf der Suche nach ihren persönlichen Lösungen unterstützt.

In meiner privaten Praxis arbeite ich jetzt verstärkt mit den Methoden der Kommunikationspsychologie, vor allem mit dem Inneren Team. Ergänzend setze ich inzwischen die “Systemische Therapie mit der Inneren Familie” (“Internal Family System” nach Richard Schwarzt) ein, mit dem Ziel, die Selbst-Führungsfähigkeiten meiner Klienten zu stärken und innere Spannungen und Konflikte zu lösen.

Was ich anbiete

Mein Angebot umfasst Beratung und therapeutische Unterstützung bei:

  • Schwierigkeiten im Zusammenleben mit anderen, z.B. Erziehungs- und Familienberatung
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Ich denke dabei an die zahllosen Fragen, die mir aus der Arbeit in der Familienberatungsstelle vertraut sind:

  • Wie kann ich lernen, mich einzulassen auf Partnerschaft und Familie angesichts schlechter Erfahrungen in meiner Ursprungsfamilie?
  • Was brauchen Partner, Eltern und Kinder um zusammen-zu-wachsen?
  • Wie finde ich einen – meinen Erziehungsstil, der mir wesensgemäß ist und meinen Kindern gut tut?
  • Welchen Platz sollen meine/seine Eltern in unserer Familie bekommen?
  • Wie gestalte ich die Beziehungen zu Freunden und Bekannten?
  • Wie finde ich Wege aus einer konflikthaften Beziehung zu meinem Kind?
  • Was kann ich tun angesichts der Suchtgefährdung meines heranwachsenden Kindes?
  • Soll ich an meiner schwierigen Partnerschaft festhalten?
  • Was kann ich tun, um sie zu verbessern?
  • Wie sorgen wir gut für unsere Kinder, wenn die Trennung ansteht?
  • Wie kann getrennte Elternschaft gelingen?
  • Auf welche typischen Schwierigkeiten muss ich mich einstellen?
  • Welche Chancen der Kooperation zugunsten unserer Kinder lassen sich nutzen bei Kontaktabbruch und Feindseligkeit zwischen uns Eltern?
  • Wie kann ich mir eine Patchwork-Familie aufbauen?

Meine Möglichkeiten, Menschen bei der Lösung solcher Fragen zu unterstützen, liegen im intensiven Zuhören und Einfühlen in ihr Erleben, dem Einsatz kommunikations-psychologischer Methoden (Inneres Team, Teufelskreis, Wertequadrat), dem Einsatz therapeutischer Arbeitsweisen zur Vertiefung und dem Angebot persönlicher und fachlicher Resonanz.

  • Entscheidungsschwierigkeiten und inneren Konflikten
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Sicher kennen Sie das:

Sie werden von Bekannten eingeladen,
Ihr Chef teilt Ihnen eine zusätzliche Aufgabe zu,
Ihre Kinder planen eine Wochenendunternehmung oder
Ihr Partner äußert eine Kritik.

Man erwartet von Ihnen eine Reaktion, sie müssen Stellung nehmen, was letztlich bedeutet: sie müssen eine Entscheidung treffen!
Bevor Sie sich nun Ihren Mitmenschen gegenüber äußern, haben Sie es zunächst mit inneren Reaktionen zu tun. Kein Problem, wenn sich diese eindeutig anfühlen wie: „Oh ja, gerne!“ oder: „Nein, das geht nicht!“ oder Ähnliches. Viel schwieriger aber, wenn sich innerlich nur ein „einerseits – andererseits“ erspüren lässt, wenn Sie gegensätzliche Wünsche und Impulse haben und in einen inneren Konflikt geraten. Solche Konflikte sind mit starken inneren Spannungen verbunden, mit Gefühlen von Zerrissenheit oder auch von Lähmung und Ohnmacht. Und nach außen sind wir nicht wirklich kontaktfähig, wirken uneindeutig und verspielen damit die Chance, Einfluss zu nehmen. Selbst wenn wir gar nicht reagieren, enthält diese Vermeidung eine Botschaft an unser Gegenüber:

so würden die Bekannten ihre Einladung vermutlich als (auf unfreundliche Weise) abgelehnt verstehen,
der Chef seine Anforderung als selbstverständlich akzeptiert,
die Kinder ihre Unternehmung als erlaubt und
der Partner seine Kritik als Anlass für beleidigten Rückzug.

Viele Menschen kennen solche Entscheidungsunsicherheiten aus tausend alltäglichen Situationen und fühlen sich praktisch ständig unter Entscheidungsdruck, verbunden mit dem bedrohlichen Gefühl, eine falsche Wahl treffen zu können.

Für andere treten solche Entscheidungsunsicherheiten nur in einigen typischen wiederkehrenden Situationen auf, die sie dann aber auch als belastend erleben.

Manche Menschen stehen auch vor besonders existentiellen, schwerwiegenden Entscheidungen, etwa ob sie einen anderen beruflichen Weg einschlagen oder eine Partnerschaft beenden sollen. Solche grundlegenden Fragen erzeugen besondere Ängste vor Fehlentscheidungen und führen deshalb oft zu quälend langen inneren Patt-Situationen oder Grübelkreisläufen, die viel Energie verbrauchen und damit für die Gestaltung des alltäglichen Lebens verloren gehen.

Mithilfe der Methode des Inneren Teams lassen sich am Beispiel schwieriger Kontaktsituationen die inneren Teammitglieder kennen lernen, die an der jeweiligen Entscheidungsfindung beteiligt sind. So wird ein tieferes Verständnis der Bedürfnisse und Sehnsüchte, der Ängste, Vorlieben und Antipathien aber auch der lebens-tüchtigen, pragmatischen und sozial angepassten Anteile der ganzen Person möglich.
Es gilt zunächst, diese Teammitglieder wert-schätzen zu lernen mit ihrer jeweiligen Botschaft. Sie alle engagieren sich für das Wohl des jeweiligen Menschen, indem sie einen eigenen Aspekt in das innere Selbstgespräch einbringen. Auf dem Hintergrund eines solchen positiven Grundverständnisses wird ein inneres Gespräch der widerstreitenden Teammitglieder möglich, das nach und nach zu einer konsensfähigen Entscheidung führt.
Das mag zunächst mühsam und umständlich klingen, ist aber die Voraussetzung für gute Innere-Team-Arbeit, vergleichbar mit der Arbeit eines Teams von mehreren Personen, die auch erst Früchte trägt, wenn man einander kennt und die anderen als wertvolle Ergänzungs-Partner für die Lösungsfindung schätzt.
Und ähnlich wie bei einem gut eingespielten Team aus mehreren Menschen ist die Zufriedenheit und das persönliche Wohlbefinden groß, es gibt wenig innere Spannungen und eine gute Wirksamkeit nach außen.

  • persönlichen Entwicklungswünschen
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Die humanistische Psychologie geht davon aus, dass in jedem Menschen gleich welchen Alters ein inneres Streben nach persönlicher Entwicklung und seelischem Wachstum wirksam ist. Häufig ist uns dieses Entwicklungsstreben, die Bemühungen um neue Erlebens-, Denk- und Verhaltensweisen, gar nicht bewusst. Manche unserer Veränderungen werden erst in der Rückschau oder durch Rückmeldung anderer deutlich.

Die meisten Menschen sind sich jedoch einzelner persönlicher Eigenschaften bewusst, die sie an sich nicht mögen und die sie gern ändern würden:
Etwa der junge Mann, der schnell gereizt und aufbrausend reagiert und leidvoll erfahren hat, dass er damit seine zwischenmenschlichen Kontakte belastet und gefährdet.
Oder die Frau, die sich immer wieder Arbeit für andere auflädt und nicht „Nein!“ sagen kann, obwohl sie sich das schon oft vorgenommen hat.
Er möchte gern gelassener sein können, ruhig bleiben und passende Worte überlegen.
Sie möchte gern lernen, sich abzugrenzen und auch mal Wünsche abschlagen.
Beide haben Entwicklungswünsche, möchten in typischen, für sie schwierigen Situationen eine innere Wahl haben, wie sie sich verhalten wollen.

Auch hier kann die Arbeit mit dem Inneren Team helfen:
Zunächst gilt es zu verstehen, wer in diesen Situationen im inneren Selbstgespräch den Ton angibt und das Verhalten der Person bestimmt. Es gilt zu verstehen, welche Entwicklungsgeschichte wohl hinter dieser Dominanz stehen mag und welche Teammitglieder gestützt werden müssen für eine bessere Balance. Einfühlendes Verständnis für alle Teammitglieder, Kreativität und diplomatisches Geschick sind gefordert, wenn es zu einer Veränderung der inneren Dominanzen und damit zu einer echten Team-Entwicklung kommen soll. Eine solche Entwicklung ist Vorrausetzung für eine stabile Verhaltensänderung. Dafür braucht man Geduld und die Fähigkeit, die eigene Selbstfürsorge für eine gewisse Zeit auf solch ein Entwicklungsprojekt zu konzentrieren.

Auch der imaginative Zugang der Systemischen Therapie der Inneren Familie ( nach Richard Schwartz) ermöglicht hier heilsame Prozesse. Ich leite meine Klienten an, mit geschlossenen Augen ihre Aufmerksamkeit nach innen zu lenken und ihre Teammitglieder oder Teile wahrzunehmen, die sich durch Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und/oder Bilder bemerkbar machen. Wenn sie sich vom Oberhaupt/Selbst wohlmeinend wahrgenommen fühlen, erfahren wir oft bis dahin Unbewusstes über ihre Entstehungsgeschichte, über ihr Bestreben uns zu schützen und die oft nicht mehr zeitgemäßen Überzeugungen, die ihr Handeln leiten. Nicht selten begegnen wir Verbannten, z.B. inneren Kindern, die in überfordernden Lebenssituationen traumatisiert und in ihrer Entwicklung stehengeblieben sind. Gelingt es dem Oberhaupt/Selbst nach und nach Interesse, Mitgefühl und Wertschätzung für diese Teile aufzubringen, kann es deren Vertrauen gewinnen, dann entspannt sich das innere System. Es kann sich entlasten und sich der gegenwärtigen Lebenssituation mit gesteigerten kreativen Kräften und verbesserter Selbst-Führung stellen.

Wie eine Beratung verläuft

Es gibt keine feste Struktur einer Beratung. Je nach Anliegen werden eine, mehrere oder viele Sitzungen gebraucht, um eine befriedigende Lösung zu erarbeiten.

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Das erste Gespräch dient dem gegenseitigen Kennen lernen, der Verständigung über die Themen und Anliegen und der Absprache geeigneter Bearbeitungsschritte und Termine.

In der Erziehungs- und Familienberatung kann manchmal auch schon ein
1 ½ -stündiges Gespräch weiterhelfen.

Für die Arbeit mit dem Inneren Team werden meist drei bis fünf
1 ½ -stündige Gespräche in wöchentlichem Abstand vereinbart, in denen die Erhebung, Vertiefung und Bearbeitung in Richtung auf kleine konkrete Handlungsschritte Raum haben. Je nach Wunsch, kann die Beratung damit beendet oder – was in der Regel zu stabileren Ergebnissen führt – in größeren zeitlichen Abständen fortgeführt werden.

Manche Klienten nutzen die Beratung auch als Stütze in überfordernden Lebenssituationen, als Supervision und Coaching für berufliches Handeln oder als Chance zur Selbsterfahrung. Häufigkeit und Dauer der Sitzungen richten sich dann nach den jeweiligen Bedürfnissen und terminlichen Möglichkeiten.

Was es kostet

Ich biete grundsätzlich zwei verschiedene Leistungen an, mit zwei verschiedenen Honorarerwartungen:

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Im Bereich der Heilbehandlungen (angefragt von Privatpersonen, die sich persönliche Entwicklung und Klärung privater Fragen wünschen) arbeite ich freiberuflich zu folgenden Konditionen:

Ein Erstgespräch von 60 bis 90 Minuten ……………………………….50,- Euro

Jedes weitere Gespräch von 90 Minuten …………………………….110,- Euro

Um dieses Preisniveau halten zu können, erlaube ich mir, finanziell sehr gut gestellte Klienten um ein höheres Honorar zu bitten.

Mein Angebot ist keine Psychotherapie im Sinne der Behandlung einer „krankheitswertigen“ Störung und deshalb keine Kassenleistung

Im Bereich des Coachings (angefragt von Berufstätigen mit einem Entwicklungsinteresse für ihre berufliche Fäghigkeiten) bin ich als Mitarbeiterin des Institutes tätig und spreche die Honorare mit meinen Coachees oder deren Arbeitgebern individuell ab. Generell werden 19 % MwSt. berechnet.

Wie Sie mich erreichen

Dipl.-Psych. Ingrid Schulz von Thun
Schulz von Thun Institut für Kommunikation
Rothenbaumchaussee. 20
20148 Hamburg

ingrid@schulz-von-thun-institut.de
Tel. +49 40 413 52 53 4
Fax.+49 40 413 52 56 68