An der Grenze: Wenn Coaching nicht reicht

Wie wir Psychotherapiebedarf erkennen und benennen können

Vielleicht kennen Sie das: Sie werden für ein Coaching angefragt und ahnen schon, dass sich hinter dem Anliegen ein "eigentliches", zentrales Thema verbirgt, das den Coachingrahmen sprengen würde. Eine andere, nicht untypische Situation: Sie sind mitten in einem intensiven Coachingprozess und merken, dass der Coachee von seiner Biografie eingeholt wird und nicht weiterkommen wird, wenn er oder sie sich nicht damit auseinandersetzt - aber passt das ins Coaching? Eine weitere mögliche Situation: Ein Coachee löst Gefühle in Ihnen aus, die Sie kaum einordnen können und ungern aushalten möchten. Der professionelle Abstand gelingt irgendwie nicht mehr richtig, vielleicht bekommen Sie sogar eine diffuse oder konkrete Angst?

Der Impulstag zum Thema der Grenzen zwischen Coaching und Psychotherapie richtet sich an Coaches, die ähnliche oder ganz andere "Grenzfragen" aus ihrer Praxis kennen und sich damit auseinandersetzen möchten. Dieser Impulstag hat nicht den Anspruch, solche Fragen (die ja meist "dicke Bretter bohren") abschließend zu klären, er will jedoch Raum und Rahmen bieten, mit Kolleginnen und Kollegen das Thema in den Fokus zu rücken, und Orientierung zu ermöglichen. Inhaltlich geht es um:

  • Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Therapie und Coaching? Was kann Coaching (nicht)?
  • Hinweise auf möglicherweise therapeutisch behandlungswürdige Symptome erkennen (und ggf. benennen) können
  • Verletzte Anteile im Inneren Team: Das Konzept der traumatisierte Anteile und Traumawächter nach D. Kumbier
  • Eigene Grenzen: Was kann ich (nicht), was traue ich mir (nicht) zu?
  • Supervision und Peercoaching zu Praxisfragen zum Thema

Maud Winkler ist approbierte tiefenpsychologische Psychotherapeutin und arbeitet in eigener Praxis sowohl als Psychotherapeutin als auch als Coach.

Leitung: Maud Winkler
Kosten: 298,- € zzgl. MwSt.

Anmeldung

Ort: Hamburg, Rothenbaumchaussee 20

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